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Schockwellen an Börsen nach Stark-Rücktritt

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Schockwellen an Börsen nach Stark-Rücktritt

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Nach dem überraschenden Rücktritt von EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark sind die europäischen Börsen heute tief in den Keller gerutscht. Frankfurt verlor mehr als vier Prozent, Zürich, weil nicht in der Eurozone, nur 1,2 Prozent.

Der Stark-Rücktritt lasse nichts Gutes verheißen, meinten Analysten. Der Eurozone gehe damit ein ein wichtiger Verfechter geldpolitischer Disziplin verloren.

Besonders betroffen waren nach dem Stark-Rücktritt Bankenaktien und der Euro. Die Gemeinschaftswährung setzte ihre Talfahrt fort und sackte zeitweise unter die Marke von 1,37 Dollar. Damit büßte der Euro im Verlauf der Woche vier Cent ein.

Auch die Ölpreise gerieten unter Druck und reagierten auf die pessimistischen Konjunktur-Prognosen. Rohöl kostete in London 120 Dollar pro Barrel, in New York 87 Dollar.