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"Concert for Hope" zum 10. Jahrestag der Anschläge

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"Concert for Hope" zum 10. Jahrestag der Anschläge

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Zwei virtuelle Lichttürme dort, wo einst das World Trade Center stand: Mit einem Laserkunstwerk und einem “Konzert für die Hoffnung” haben die USA die Gedenkfeierlichkeiten zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September ausklingen lassen.

Die virtuellen “Türme” erstrahlten nach Sonnenuntergang am 11. bis zur Morgendämmerung des nächsten Tages.

Der neue Gedenkpark am Standort der einstigen Zwillingstürme wird von dieser Woche an auch für die Öffentlichkeit zu begehen sein.

Präsident Barack Obama verzichtete auf politische Ansprachen. Beim “Concert for Hope” in Washington richtete er den Blick auf die Gegenwart: “Wir sollten uns ins Gedächtnis rufen, was sich nicht verändert hat. Unser Charakter als Nation hat sich nicht geändert. Und unser Glaube an Gott und an uns gegenseitig hat sich ebenfalls nicht verändert.”

Nicht nur in den USA, sondern auch in vielen anderen Städten der Welt wurde der Anschläge und der knapp 3.000 Opfer gedacht. In den USA wurde das Gedenken von einer aktuellen Terrorbedrohung mit mutmaßlichem Al-Kaida-Hintergrund überschattet. Vielerorts gab es Straßensperren. Ein Flugzeug wurde wegen verdächtiger Passagiere von Militärjets nach New York eskortiert. Es handelte sich aber offenbar um falschen Alarm.