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Griechenland-Drama: Börsen sacken weiter ab

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Griechenland-Drama: Börsen sacken weiter ab

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Die europäischen Börsen sind zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Frankfurt und Zürich verloren zwischen drei und dreieinhalb Prozent.

Das sich zuspitzende Schuldendrama in Griechenland sowie Sorgen um französische Banken ließen Anleger die Flucht aus Aktien antreten.

Interessant dagegen: der Goldpreis und der Bund-Future als Indikatoren für die Risikoscheu der Investoren bewegten sich kaum.

Zu Thema Griechenland meint die Pariser Analystin, Nathalie Pelras, Athen sollte – zumindest teilweise – einen Schuldenschnitt vollziehen. Dabei müssten Gläubiger wie Banken auf einen erheblichen Teil ihrer Forderungen verzichten. Es müsse aber jetzt ein wirklicher Kassensturz gemacht werden. Die europäischen Banken müssten wissen, wie hoch die Rechnung ist, die sie zu zahlen hätten.

Zu den Griechenland-Sorgen kam die Befürchtung, die Kreditwürdigkeit des französischen Bankensektors könnte von Rating-Agenturen herabgestuft werden. All dies drückte den Euro, der sich mit Mühe bei 1,36 Dollar stabilisieren konnte.