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Studie belegt Zuverlässigkeit von Krebsspürhunden

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Studie belegt Zuverlässigkeit von Krebsspürhunden

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Auf die Spürnase von Schäferhund Bonnie ist Verlass. Das Tier kann mit ziemlicher Genauigkeit an der Atemluft eines Menschen erkennen, ob dieser an Lungenkrebs leidet. Damit eignet sich der beste Freund des Menschen zum Einsatz in der Frühdiagnose. Eine jüngste, von deutschen Medizinern durchgeführte Studie belegt, dass Krebsspürhunde eine Trefferquote von über 70 Prozent haben. Voraussetzung ist ein spezielles Training. Durchgeführt wurde die jüngste Studie an der auf Lungenkrankheiten spezialisierte Klinik Schillerhöhe in Gerlingen. Lungenkrebs hat offenbar ein bestimmtes Geruchsmuster, das von Hunden erschnüffelt werden kann. Die Tiere haben sogar einen entscheidenden Vorteil: Sie lassen sich von Störfaktoren wie Alkohol- oder Tabakgeruch nicht beeinflussen. Die Mediziner versprechen sich von den Hunden, Lungenkrebs bereits im Frühstadium erkennen zu können und damit rechtzeitig eine Therapie einleiten zu können. Ein Nachfolgesstudie ist bereits in Planung.