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9/11-Mahnmal am Ground Zero für breite Öffentlichkeit eingeweiht

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9/11-Mahnmal am Ground Zero für breite Öffentlichkeit eingeweiht

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Einen Tag nach den Trauerfeiern zum zehnten Jahrestag ist in New York das Mahnmal für die Anschläge vom 11. September für das breite Publikum eröffnet worden. Zwei Wasserbecken stehen an der Stelle, an der einst die Zwillingstürme des World Trade Centers ihre Fundamente hatten. An den Rändern sind die Namen der knapp 3.000 Anschlagsopfer von 2001 eingraviert sowie die Namen derjenigen, die beim Anschlag auf das World Trade Center 1993 ums Leben kamen.

Er sei sehr froh, dazu beigetragen zu haben, dass New York und das ganze Land dieses Mahnmal bekommen. Nun werde man sehen können, wie das Monument seinen Zweck erfüllt: Menschen zusammenzubringen, erklärt Joe Daniels, der Präsident der Gedenkstiftung.

Für viele Hinterbliebene ist das Monument Ersatz für den Friedhof: Sie konnten ihre Angehörigen nicht beerdigen, da von diesen jegliche DNA-Spuren fehlen. Laut Daniels ging es rund 40 Prozent der Hinterbliebenen so.

Endlich habe sie einen Ort, an den sie gehen und ihres Bruder gedenken könne, stimmt eine Frau am Mahnmal ein. Denn ihre Familie hätte nie einen sterblichen Überrest von ihm erhalten. Es sei schön, an einen Ort kommen zu können, an dem es von Leben wimmele.

“Gespiegelte Abwesenheit” nennt Architekt Michael Arad sein Werk, das wegen seiner Größe und Kosten nicht unumstritten war. In einem Jahr soll das dazugehörige Museum eröffnet werden.