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Angehörige identifizieren im Irak ermordetete Schiiten

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Angehörige identifizieren im Irak ermordetete Schiiten

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In der irakischen Stadt Kerbala haben Angehörige die 22 am Montag ermordeten schiitischen Pilger identifiziert. Bewaffnete hatten den Bus, in dem die Opfer reisten, an einer Straßensperre angehalten und fast alle männlichen Insassen erschossen. 15 Frauen, 12 Kinder und zwei ältere Männer wurden verschont.

Dieses Verbrechen werde den politischen Prozess im Irak nicht aufhalten und die Einheit des Volkes nicht beeinträchtigen, so der Parlamentsabgeordnete Fouad al-Doraki. Es zeige jedoch die furchtbare feindselige Haltung, die es gegenüber den Schiiten gebe.

Die Opfer befanden sich auf einer Wallfahrt von ihrer Heimatstadt Kerbala zu den schiitischen Schreinen in Syrien. Getötet wurden sie in der Provinz Anbar, wo extremistische Sunniten seit dem Sturz von Saddam Hussein Tausende von Schiiten ermordet haben.