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Automesse IAA startet im Schatten der Eurokrise

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Automesse IAA startet im Schatten der Eurokrise

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In Frankfurt hat die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) begonnen. Schick designte Kleinwagen sind groß in Mode, zum Beispiel der VW Nils oder sein Bruder, der VW Up.

Die Unternehmen präsentieren sich gutgelaunt, und doch kann all der Glanz hier nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Optimismus der Konzerne auch trübe Stellen hat. Der Grund: die Eurokrise.

Der Europachef von General Motors, Nick Reilly meint: “Die Krise scheint sich hinzuziehen. Es ist schon eine ganze Weile her, dass beschlossen wurde, Griechenland zu retten. Aber immer noch reden wir darüber, wie genau. Wir brauchen also Klarheit darüber, sonst kann sich die Krise ausweiten und das Vertrauen der Verbraucher verringern.”

Die Autobauer hoffen, nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr mehr zu verdienen. Allerdings dämpfte Mercedes-Chef Dieter Zetsche die Erwartungen, das Wachstum werde sich 2012 verlangsamen. Und VW geht von steigenden Risiken aus, die kommenden Monate würden keine Selbstläufer werden, so VW-Boss Martin Winterkorn.