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Auf den Tag genau vor 110 Jahren: Tod eines US-Präsidenten

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Auf den Tag genau vor 110 Jahren: Tod eines US-Präsidenten

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Am 14. September 1901 erliegt der 25. Präsident der USA William McKinley seinen Verletzungen, die er davongetragen hatte, als der Anarchist Leon Czolgosz acht Tage zuvor auf ihn geschossen hatte. McKinley war von zwei Schüssen getroffen worden, als er die Pan-Amerikanische Ausstellung von Buffalo um US-Bundesstaat New York besuchte. Dies war zu Beginn von McKinleys zweiter Amtszeit. Im Wahlkampf hatte er vor allem die Rückkehr zur Wohlfahrt für alle versprochen – nach der Wirtschaftskrise von 1893. Nach Abraham Lincoln und James A. Garfield war McKinley der dritte US-Präsident, der ermordet wurde – vor John F. Kennedy. Nach der Ermordung McKinleys wurde der Geheimdienst mit der Sicherheit des US-Präsidenten betraut.
Leon Czolgosz wurde von einem Gericht zum Tode verurteilt. Bevor er am 29: Oktober 1901 auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde, erklärte er: “I killed the President because he was the enemy of the good people – the good working people. I am not sorry for my crime.” (“Ich habe den Präsidenten getötet, weil er ein Feind der guten Amerikaner war, der arbeitenden Menschen. Ich bereue mein Verbrechen nicht.”)

Auch an einem 14. September: Gründung der Organisation Erdöl exportierenden Staaten – OPEC (1960), Libanons Präsident Bashir Gemayel wird bei einem Bombenanschlag ermordet (1982), Grace von Monaco stirbt nach einem Autounfall vom Vortag (1982).

Am 14. September geboren: Günter Netzer (1944), Kostas Karamanlis (1956), Dmitry Medvedev (1965), Charlie Winston (1978), Ayo (1980), Amy Winehouse (1983-2011).