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Europaparlament fordert Obdachlosenstrategie

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Europaparlament fordert Obdachlosenstrategie

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Angesichts wachsender Obdachlosenzahlen in Europa hat das Europaparlament Komission und Rat aufgefordert, eine europäische Strategie zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit auszuarbeiten. Diese soll durch nationale und regionale Unterstrategien unterstützt werden.

Die sozialdemokratische Abgeordnete Pervenche Beres hat als Mitglied des Sozialausschusses die Parlamentsinitiative vorangetrieben. Ihr Ziel ist es, das Problem im weiteren Kontext der sozialen Inklusion zu lösen. “Es muss ausreichend Wohnraum zur Verfügung stehen, denn wie wir sehen können sorgen die explodierenden Immobilienpreise für Bedingungen die den Abbau von Obdachlosigkeit erschweren”, sagt Beres.

Die Europäische Föderation der Organisationen für Obdachlosenarbeit (FEANTSA) fordert darüber hinaus finanzielle Unterstürzung für die Obdachlosenarbeit: “Es gibt keinen Grund zum Fatalismus. In den vergangenen Jahrzehnten haben wir einiges gelernt über Interventionsstrategien, die funktionieren. Und es gibt Länder, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Begriff sind, die Obdachlosenproblematik zu lösen. Finnland zum Beispiel, das die Obdachlosigkeit so gut wie besiegt hat”, meint Freek Spinnewijn von der FEANTSA.