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Griechenlandkrise belastet Wirtschaft und Politik


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Griechenlandkrise belastet Wirtschaft und Politik

Unter dem Eindruck der sich verschärfenden Griechenlandkrise ist EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy zu Gesprächen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Paris eingetroffen.

Griechenland belastete ebenso die Märkte, der Dax in Frankfurt konnte sich wieder fangen, zuversichtliche Worte der Kanzlerin in Berlin ließen den Leitindex wieder Boden fassen.

Angela Merkel sagte: “Wir haben dann immer wieder im Auge zu behalten, dass wir alles, was wir tun, kontrolliert tun, dass wir die Folgewirkungen kennen, weil sonst im Euroraum sehr schnell eine Situation entstehen kann. Wir arbeiten hier im Neuland eines Währungsverbundes.”

Die führenden Schwellenländer, Brasilien, Russland, Indien und China (Bric), werden möglicherweise verstärkt Anleihen aus Europa kaufen. Sie wollen Anleihen aus Deutschland oder Großbritannien etwa. Ein entsprechender Beschluss könnte auf dem Treffen der Staaten Ende September fallen.

Der französische Wirtschaftswissenschaftler Matthieu Plane meint: “Wenn Griechenland fällt, ist der Euro bedroht, dann besteht Ansteckungsgefahr. Wenn Griechenland bankrott geht, kann Spanien oder Italien folgen.”

In Griechenland gehen die Streiks weiter, so etwa streikten die Taxifahrer in Athen. Nach wie vor sträubt sich die Bevölkerung gegen die Sparmaßnahmen. Streiks und Demonstrationen lähmen das Land.

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