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Mit Lasertechnologie Weltraumschrott beobachten

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Mit Lasertechnologie Weltraumschrott beobachten

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Der Weltraum ist eine Müllhalde und die Erde von Schrott geradezu umzingelt, wie diese Animation verdeutlicht. Ausgediente Satelliten, verlorenes Werkzeug und vor allem unzählige Trümmerteile schweben im Orbit und stellen eine ständig steigende Gefahr für die Raumfahrt dar. Rund 22.000 vom Radar erfasste Objekte gibt es da draußen. Besonders gefährlich sind die winzig kleinen Teile, die mit bis zu 30 Tausend Kilometern pro Stunden um die Erde rasen. Beim Zusammenstoß mit Satelliten fliegen die Fetzen. Überwacht und identifiziert werden die Schrottmengen derzeit mit Hilfe von Radarsystemen. Die Genauigkeit lässt dabei zu wünschen übrig. Australische Wissenschaftler verfolgen einen neuen Ansatz, um dem Weltraumschrott auf den Pelz zu rücken, mit Lasertechnologie. Ihr Verfahren ermöglicht das Aufspüren und die Überwachung selbst kleinster Objekte im Weltraum. Eine punktgenaue Voraussage könnte dabei helfen, Energie und Geld zu sparen, weil Satelliten nicht in letzter Sekunden umgeleitet werden müssen.