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Cameron und Sarkozy lassen sich in Bengasi feiern

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Cameron und Sarkozy lassen sich in Bengasi feiern

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Bei ihrem Besuch in Libyen haben sich der britische Premierminister David Cameron und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Donnerstagnachmittag auf einer Großkundgebung in der Rebellen-Hochburg Bengasi feiern lassen.

“Es ist großartig hier zu sein, in einem freien Bengasi. Eure Stadt war eine Inspiration für die Welt, wie sie einen Diktator gestürzt und die Freiheit gewählt hat”, rief Cameron der Menge zu; und der französische Präsident rief aus: “Freunde von Bengasi, glaubt an ein einiges Libyen! Es lebe Bengasi, es lebe Libyen!”

Die beiden sind die ersten westlichen Staats- und Regierungschefs, die nach dem Sturz Muammar al-Gaddafis Libyen besuchen. Frankreich und Großbritannien hatten den Sturz Gaddafis betrieben und die Militäroperation der NATO angeführt.

Am Vormittag hatten sie ein Krankenhaus in der Hauptstadt Tripolis besichtigt und Gespräche mit dem Übergangsrat geführt. Dabei sicherten sie den neuen Machthabern ihre Unterstützung zu. Cameron kündigte eine Sicherheitsratsresolution zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen an.