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Fondshändler brockt UBS Milliardenverlust ein

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Fondshändler brockt UBS Milliardenverlust ein

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Die UBS hat wegen verborgener Geschäfte eines ihrer Händler einen Milliardenverlust erlitten. Dieser Händler arbeitete für die UBS in London. Dort wurde inzwischen ein Verdächtiger festgenommen.

Den Verlust durch die nicht genehmigten Geschäfte schätzt die UBS auf zwei Milliarden Dollar, oder 1,5 Milliarden Euro. Es sei daher möglich, teilt die schweizerische Großbank weiter mit, dass das dritte Quartal insgesamt mit einem Verlust enden werde.

“Es geht hier vor allem um Vertrauen”, sagt James Hughes, ein Londoner Analyst. “2008 ist dieses Vertrauen in Banken weltweit verloren gegangen. Jetzt haben einige dieser Banken es vielleicht gerade wieder ein bisschen zurückerobert und sich dazu sehr anstrengen müssen – und nun sowas.”

Alle paar Jahre wieder kommt es zu solchen Fällen: 1995 verursachte ein Händler der britischen Barings Bank einen Schaden von damals zwei Milliarden Mark. Die traditionsreiche Bank ging dadurch pleite.

Vor drei Jahren erlitt dann die französische Bank Société Générale einen Verlust von knapp fünf Milliarden Euro – ebenfalls durch unerlaubte Geschäfte eines Händlers.