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Händler beschert UBS mit verborgenen Geschäften Milliardenverlust

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Händler beschert UBS mit verborgenen Geschäften Milliardenverlust

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Die UBS hat wegen verborgener Geschäfte eines ihrer Händler einen Milliardenverlust erlitten. Das teilte die schweizerische Großbank kurz vor Beginn des Börsenhandels mit.

Den Verlust schätzt die UBS auf zwei Milliarden Dollar, oder 1,5 Milliarden Euro. Es sei daher möglich, gab sie weiter bekannt, dass das dritte Quartal mit einem Verlust enden werde. Die UBS-Aktie stürzte bis zum MIttag um mehr als sieben Prozent ab.

Der Händler arbeitete nach Angaben der Neuen Zürcher Zeitung für die UBS in London. Dort wurde heute früh ein Verdächtiger festgenommen.

Einen ähnlichen Fall gab es zuletzt vor drei Jahren: Damals erlitt die französische Bank Société Générale einen Verlust von knapp fünf Milliarden Euro – ebenfalls durch unerlaubte Geschäfte eines Händlers. Der Mann wurde letztes Jahr verurteilt: zu drei Jahren Haft, zwei Jahren Bewährung und Schadensersatz.