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Minsk: Prozess nach U-Bahn-Anschlag vom April eröffnet

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Minsk: Prozess nach U-Bahn-Anschlag vom April eröffnet

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In Minsk stehen seit heute zwei Männer vor Gericht. Sie sollen den U-Bahn-Anschlag vom April in der weißrussischen Hauptstadt verübt haben. Dabei wurden fünfzehn Menschen getötet.

Außerdem werden die beiden Männer für zwei weitere Explosionen in den letzten Jahren verantwortlich gemacht.

Über die Verdächtigen ist kaum etwas bekannt. Besonders ihre möglichen Motive sind bisher unklar.

Die Anklage erfolge aufgrund von Geständnissen, hatten die Ermittlungsbehörden nur mitgeteilt.

Diese Anklage lautet auf Terrorismus; möglich ist damit die Todesstrafe. Weißrussland ist das einzige

Land Europas, das die Todesstrafe noch vollstreckt.