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Neuer Skandal erschüttert UBS

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Neuer Skandal erschüttert UBS

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Ein Wertpapierhändler soll der schweizer Großbank UBS rund zwei Milliarden Dollar Verlust durch unerlaubte Geschäfte beschert haben.

Die Polizei in der Londoner City nahm den 31-Jährigen fest. Der britischen Finanzaufsicht zufolge arbeitete er seit 2007 bei der UBS.

Bereits 1995 hatte der Brite Nick Leeson mit spekulativen Geschäften ausserhalb der offiziellen Bilanzen für Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt – ähnlich wie 2008 in Frankreich Jerôme Kerviel.

Ein Analyst:“Dieser Fall erschüttert erneut das Vertrauen in die Banken. Schon 2008 hatte die Bevölkerung massiv ihr Vertrauen in die Banken verloren, die dann gerettet werden mussten. Und gerade jetzt, wo die Banken das Vertrauen mühsam wiederhergestellt hatten, passiert nun so etwas.”

Die UBS sah sich aufgrund des Milliardenschadens sogar zu einer Gewinnwarnung gezwungen. Im dritten Quartal müsse der Konzern möglicherweise ein Minus ausweisen, teilte das Institut mit.

Bei der Verlusthöhe von zwei Milliarden US-Dollar (knapp 1,5 Mrd Euro) handele es sich um eine Schätzung, teilte die UBS mit. Kunden

seien von dem Schaden nicht betroffen.