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US-Behörde: BP Hauptverantwortlicher für Katastrophe im Golf von Mexiko

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US-Behörde: BP Hauptverantwortlicher für Katastrophe im Golf von Mexiko

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Ein Untersuchungsbericht der US-Behörden weist BP die Hauptschuld an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko zu. Die fehlerhafte Versiegelung des Bohrlochs mit Zement sei die Hauptursache des Unfals im April vergangenen Jahres gewesen. BP habe mehrere Entscheidungen getroffen, die das Zementieren komplizierter und riskanter gemacht hätten. Der Konzern habe dabei Zeit und Geld sparen wollen.

Der Bericht wurde von der für die Offshore-Energiegewinnung zuständigen Regulierungsbehörde erstellt. Er gilt als Anhaltspunkt für spätere juristische Entscheidungen über die Schuldfrage. In dem Bericht wird aber auch den Firmen Halliburton und Transocean eine Mitschuld angelastet. BP hatte die Plattform von Transocean geleast, Halliburton führte die Zementarbeiten durch.

Die Öl-Plattform war im April 2010 explodiert, wobei elf Arbeiter ums Leben kamen. Danach floss unkontrolliert Rohöl ins Mehr, die Quelle konnte er im August geschlossen werden.