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Cameron und Sarkozy lassen sich in Libyen feiern - "Gaddafi gehört vor ein Gericht"

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Cameron und Sarkozy lassen sich in Libyen feiern - "Gaddafi gehört vor ein Gericht"

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Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron haben dem neuen Libyen in Tripolis weitere Unterstützung zugesagt. Der Militäreinsatz solle fortgesetzt werden, bis der bisherige Machthaber Muammar Gaddafi gefasst ist.

Die beiden Politiker waren die treibende Kraft hinter dem Einsatz der Nato und jetzt die ersten ausländischen Staatsmänner, die das Land nach dem Sturz Gaddafis Ende August überraschend besuchten.

Cameron:

“Eure Stadt war eine Inspiration für die Welt, wie sie einen Diktator gestürzt und die Freiheit gewählt hat”, rief Cameron Stunden später in Bengasi der Menge zu

Sarkozy:

“Freunde von Bengasi, eine Bitte – wir glauben an ein einiges Libyen, nicht an ein gespaltenes.”

Gaddafi müsse sich vor einem internationalen Gericht rechtfertigen, sagte Sarkozy und mahnte ein funktionierendes Rechtssystem an.

Vor drei Wochen hatte die Übergangsregierung jedem aus Gaddafis Umfeld Straffreiheit versprochen, der ihn ausliefert. Tot oder lebendig.

mit dpa, afp