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Erdogan zu Gast in Libyen

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Erdogan zu Gast in Libyen

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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist in der libyschen Hauptstadt Tripolis eingetroffen.

Für Erdogan ist es die letzte Station seiner Nordafrika-Reise durch die Länder des arabischen Frühlings. Vor Libyen besuchte er bereits Ägypten und Tunesien.

Erdogan will sich mit den neuen Regierungen gut stellen und die Position der Türkei als Führer in der Region festigen.

Bei den Gesprächen mit der libyschen Übergangsregierung soll es um künftige Zusammenarbeit und Investitionen gehen. Erdogan wird auch am muslimischen Freitagsgebet in Tripolis teilnehmen.

Der türkische Ministerpräsident wird anschließend die Rebellenhochburg Bengasi aufsuchen und dann die Heimreise antreten.

Erdogan wollte eigentlich als erster Regierungschef die Aufständischen in Tripolis besuchen, doch sein Plan ging nicht auf. Der britische Premierminister David Cameron und der französische Präsident Nicolas Sarkozy kamen ihm zuvor.

Die beiden Hauptarchitekten des Nato-Einsatzes ließen sich gestern in Tripolis und Bengasi feiern.

Der Übergangsrat versprach ihnen eine „zentrale Rolle“ beim Wiederaufbau des Landes.