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Nach Skandal: UBS-Investmentbanking vor dem Aus?

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Nach Skandal: UBS-Investmentbanking vor dem Aus?

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Nach Bekanntwerden des Spekulationsskandals um die Schweizer Großbank UBS werden Konsequenzen immer wahrscheinlicher. Nach Angaben von Insidern will die Bank im November entscheiden, ob der UBS-Investmentzweig weitergeführt wird oder nicht. In Medien wurde zudem die Forderung nach einer Ablösung von Vorstandschef Oswald Grübel laut.

Londoner Analysten sehen vor allem den guten Ruf der Bank ramponiert. Gerade im Bereich Vermögensverwaltung sei es so ungefähr das Letzte, was Kunden sehen wollten, wenn ein Trader ihrer Bank zwei Milliarden Dollar verzocke. Dieser Imageverlust sei das wahre Risiko für UBS.

Durch unerlaubte Geschäfte soll ein UBS-Wertpapierhändler der Bank diesen Verlust eingebrockt haben. Laut Medienberichten wurde er nicht von der internen Kontrolle entdeckt, sondern informierte seine Vorgesetzten selbst über die von ihm ausgeführten Transaktionen.

Die größte Schweizer Bank wurde in Europa mit am schwersten von den Finanzkrise getroffen. Sie häufte Verluste über rund 20 Milliarden Euro an und musste vom Staat gerettet werden.