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Wales: Hälfte der verschütteten Bergmänner ist tot

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Wales: Hälfte der verschütteten Bergmänner ist tot

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In Wales gehen die Rettungsarbeiten für die verschütteten Minenarbeiter weiter. Allerdings haben die Helfer mittlerweile schon zwei der Kumpel tot geborgen. Insgesamt waren vier Männer tief unter der Erde eingeschlossen worden.

Am Donnerstag war in dem Bergwerk bei Swansea die Wand eines gefluteten Schachts eingebrochen, die Grube wurde überschwemmt. Von den zunächst sieben eingeschlossenen Bergmännern konnten drei entkommen.

Der Parlamentsabgeordnete Peter Hain war vor Ort, er sagte: “Es ist sehr schwierig, zu den Männern vorzustoßen und gleichzeitig zu verhindern, dass der Rest der Mine auch einbricht, auf die Retter stürzt und die Tragödie noch verschlimmert. Es ist und bleibt eine schwierige Situation.”

In der Nacht hatten Taucher versucht, zu den Männern zu gelangen, sie mussten aber wegen Dunkelheit und Schlamm umkehren. Jetzt soll das Wasser abgepumpt werden. Die Retter gehen davon aus, dass noch genug Sauerstoff zu den Männern in den Schacht gelangt. Diese seien erfahren und hätten sich wahrscheinlich in einen sicheren Bereich zurückgezogen.