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Ikea wird erpresst

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Ikea wird erpresst

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Nach mehreren Explosionen in europäischen Filialen hat das schwedische Möbelhaus Ikea einen Erpresserbrief bekommen. Ikea wird in dem Schreiben dazu aufgefordert sechs Millionen Euro zu zahlen. Das Ultimatum lief am Freitag aus. Die Erpresser drohten mit weiteren Bombenanschlägen.

Französischen Medien zufolge haben die Ermittler die Spur der Erpresser nach Polen zurückverfolgt. Es soll sich um eine Gruppe handeln. Deren Mitglieder konnten noch nicht identifiziert werden.

Die Polizei fahndet mit einem Phantombild nach einem Mann, der bei mehreren Anschlägen auf Ikea-Möbelhäuser gesehen wurde.

Die Täter haben bislang in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland und in Tschechien zugeschlagen.

Ob Ikea den Erpressern die geforderten sechs Millionen Euro ausgezahlt hat, ist unklar. Die Leitung des Möbelhauses hat sich offiziell nicht dazu geäußert.

Die Sicherheitsvorkehrungen wurden unterdessen in allen europäischen Ikea-Filialen verstärkt. Bislang haben die Erpresser ihre Drohung noch nicht in die Tat umgesetzt.