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Abbas Mission in New York: Mission impossible?

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Abbas Mission in New York: Mission impossible?

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Es ist seine Machtprobe vor den Vereinten Nationen: Bevor Palästinenserpräsident Mahmud Abbas vor wenigen Stunden in New York ankam, gab es hektische diplomatische Beratungen. Die USA und Europa suchten nach einer Strategie in letzter Minute, um eine Eskalation des Nahostkonflikts zu verhindern. Abbas Ziel, Palästina von den Vereinten Nationen als unabhängigen Staat anerkennen zu lassen, stößt vor allem bei Isreal und den USA auf Gegenwind.

Das Nahostquartett – bestehend aus UN, EU, Russland und USA – befürchtet dadurch einen neuen Rückschlag für die ausgebremsten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern.

Als Mitglied des Nahostquartetts sagte Tony Blair, ein palästinensischer Staat müsse in dieser Woche bedeutende Fortschritte machen, die Verhandlungen sollten angekurbelt werden. Auf diese Weise könnten Gerechtigkeit für Palästinenser und Sicherheit für Israelis am besten umgesetzt werden.

Nach Meinung Israels und der USA kann ein unabhängiger Staat nur durch direkte Verhandlungen entstehen. Die letzte von vielen Gesprächsrunden für Frieden in Nahost scheiterte vor einem Jahr. Für die palästinensische Seite haben die direkten Verhandlungen der letzten Jahrzehnte keine Fortschritte gebracht. Ihre Hoffnungen konzentrieren sich nun auf Abbas Auftritt vor den Vereinten Nationen in dieser Woche.