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Auf den Tage genau vor 65 Jahren: Das erste Film-Festival von Cannes

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Auf den Tage genau vor 65 Jahren: Das erste Film-Festival von Cannes

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Am 20. September 1946 wird an der Cote d’Azur zum ersten Mal das Internationale Film-Festival von Cannes eröffnet. Eigentlich sollte es eine – gleichzeitig stattfindende – ideologische Alternative zum Film-Festival von Venedig sein, das Mussolinis Italien und Nazi-Deutschland zum Prämieren von faschistischen Filmen nutzten. Eigentlich hätte das erste Cannes Film-Festival schon am 1. September 1939 stattfinden sollen, wurde aber nach dem Einmarsch Deutschlands in Polen abgesagt. 1946 wurden die sieben Jahre zuvor getroffenen Vorbereitungen genutzt. Elf Filme darunter “Das verlorene Wochenende” (“Lost Weekend”) von Billy Wilder und “Rom, offene Stadt” von Roberto Rosselini erhielten Preise. Ab 1951 fand das Cannes Film-Festival mit der Verleihung der Goldenen Palme im Frühling statt, da sich die Beziehungen zwischen Frankreich und Italien verbessert hatten und keine Konfrontation mit Venedig mehr gesucht wurde.

Auch an einem September: In der Schweiz lehnt der Ständerat das Wahlrecht für Frauen ab (1951), Nach dem Versenken des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior muss der frz. Verteidigungsminister zurücktreten (1985)

Am 20. September geboren: Sophia Loren (1934), Taro Aso (1940), Javier Marias (1951), Sabine Christiansen (1957), Henrik Larsson (1971), Juan Pablo Montoya (1975).