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Fashion Week in London


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Fashion Week in London

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Starke Farben prägten die Issa-Show bei der London Fashion Week. Issa-Designerin Daniella Helayel ist mit dieser Frühjahrs- und Sommerkollektion 2012 zu ihren brasilianischen Wurzeln zurückgekehrt.
 
Drucke und Farben wurden von der Natur und der brasilianischen Architektur inspiriert – darunter Laubmotive aus dem botanischen Garten des Landes und architektonische Linien des Christus-Wahrzeichens.
 
Gemeinsam war den Kleidern auch, dass sie ausgesprochen tragbar wirkten.
 
Das war der Designerin wichtig für ihre “Ich liebe Rio”-Kollektion, die sie als Hommage an ihre Heimat entwarf.
 
Daniella Helayel:
“Die Issa-Trägerin ist eine Frau, die sich gut fühlen will. Sie will schlicht, komfortabel und unaufgeregt gekleidet sein. Die Stücke sind deshalb sehr schlicht geschnitten und einfach zu tragen. Außerdem schmeicheln sie der Figur. Da bin ich besessen. Denn um es ganz offen zu sagen, wir fühlen uns alle fett. Aber ich denke, wir können alle eine Kleidergröße verlieren, wenn wir uns passend anziehen. Das ist immer ein Bonus.”
 
Moderebellin Vivienne Westwood mahnte Jungdesigner bei der Fashion Week, ihre Zeit mit etwas Interessanterem als Mode zu verbringen.
Dann begeisterte sie die Zuschauer mit einem Mix aus klassischem Design und Weltraum-Look – dazu trugen die Models hochtoupierte Haare und regebogenfarbenes Make-up.
 
Vivienne Westwood:
“ Wir wissen, dass ich meine Mode dafür nutze, über Dinge zu sprechen, die mir wirklich am Herzen liegen und wenn es geht, etwas Gutes zu tun. Ich denke, dass Mode das Leben bereichert. Trotzdem sollte man weniger kaufen sowie besser und nachhaltiger auswählen.”
 
Wie zum Beweis präsentierte Westwood eine Kollektion, für die sie Kleidungsstücke aus den vergangenen zwanzig Jahren aus ihrem Archiv hervorgeholt hatte und mit spekakulärem Haarschmuck modern präsentierte.
 
Als Laufsteg wählte Westwood übrigens den Smithfield Markt, einen über 800 Jahre alten Fleischmarkt.
 
Um Zerstörung ging es ihr aber nicht. Sie nutzte ihre Schau vielmehr als Plattform, um für die Rettung der Regenwälder zu werben.
 
 

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