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Libyen bittet Weltgemeinschaft um Unterstützung

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Libyen bittet Weltgemeinschaft um Unterstützung

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Die Kämpfe in Sirte, der Geburtsstadt des gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, nehmen kein Ende. Zahlreiche Menschen flohen vor den anhaltenden Gefechten; sie berichteten, man lebe in einer Art Belagerungszustand, es gebe keinen Strom mehr und Lebensmittel und Treibstoff gingen zur Neige.

Für Mittwoch planen die Truppen des Nationalen Übergangsrats einen weiteren Großangriff auf Sirte.

In der Hauptstadt Tripolis suchen die siegreichen Kämpfer nach versteckten Gaddafi-Getreuen, während gleichzeitig versucht wird, eine Übergangsregierung zu bilden. Interne Streitereien machen dies allerdings schwieriger als erwartet; die für Sonntag geplante Regierungsbildung verzögert sich um einige Tage.

Der Chef des Nationalen Übergangsrates, Mustafa Abdul Dschalil, wandte sich in New York an die Weltgemeinschaft. “Die Libyer sind glücklich, dass die Flagge der libyschen Unabhängigkeit über dem UNO-Gebäude weht”, sagte er, “und die Wünsche der Libyer repräsentiert, die die Revolution gegen Gaddafi in Gang gebracht haben.”

Dschalil bat aber auch um Unterstützung für sein Land. Der Übergangsrat fühle sich dem Völkerrecht verpflichtet, versicherte er, und: Libyen werde ein starker Staat sein, in dem die Libyer sich selbst regieren würden. Nicht nur in New York, auch am UNO-Sitz in Genf wurde die Flagge des libyschen Übergangsrats gehisst.