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US-Notenbank kündigt weitere Konjunkturmaßnahmen an

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US-Notenbank kündigt weitere Konjunkturmaßnahmen an

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Die US-Notenbank hat weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der lahmenden amerikanischen Wirtschaft beschlossen. So will die Federal Reserve vermehrt langfristige Staatsanleihen kaufen, um so die langfristigen Zinsen weiter zu drücken.

Dies soll über den Verkauf kürzer laufender Wertpapiere erfolgen, um die frei werdenden Mittel dann in länger laufende Titel umzuschichten.

Günstigere langlaufende Kredite könnten Unternehmen zu mehr Investitionen verleiten und damit der Konjunktur dringend benötigte Impulse geben. Zudem ließ die Fed die Leitzinsen unverändert auf einer Bandbreite von null bis 0,25 Prozent.

Die Maßnahmen waren wegen der wirtschaftlichen Flaute allgemein erwartet worden. Die Arbeitslosigkeit hält sich hartnäckig oberhalb von neun Prozent, das Vertrauen bei Verbrauchern und Unternehmen ist auf einem Tiefstand.

In der ersten Jahreshälfte gab es ein Wachstum von gerade einmal ein Prozent. Analysten warnten bereits vor dem Beginn einer neuen Rezession.

Die jetzt schlossenen Maßnahmen der Federal Reserve waren vom IWF empfohlen worden. Der Beifall der Wall Street dürfte den Notenbankern nun ebenfalls sicher sein.