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Geld für Opfer des "Blutigen Sonntags" in Nordirland

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Geld für Opfer des "Blutigen Sonntags" in Nordirland

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Entschuldigt hat sich die britische Regierung bereits für den nordirischen “Blutigen Sonntag” vor fast vier Jahrzehnten. Jetzt sollen die Familien der 14 Opfer entschädigt werden. Britische Fallschirmjäger hatten am 30. Januar 1972 in der nordirischen Stadt Londonderry auf katholische Bürgerrechts-Demonstranten geschossen – 13 Menschen wurden dabei verletzt.

Da die Opfer offenkundig unbewaffnet waren, eskalierte anschließend der Nordirlandkonflikt.

Eine erste Untersuchung hatte die Armeeführung und die beteiligten Soldaten entlastet, die Familien der Opfer hatten ohne Schuldanerkenntins eine bescheidene Summe erhalten.

Viele Beteiligte leben nach knapp 40 Jahren nicht mehr. Welche Summen die Familien erhalten sollen ist nicht bekannt – einige haben die Zahlungen als “widerlich” abgelehnt.

mit afp, Reuters, dpa