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Griechenland: Ökonomischer Selbstmord aus Angst vor dem finanziellen Tod ?


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Griechenland: Ökonomischer Selbstmord aus Angst vor dem finanziellen Tod ?

Die griechische Regierung will mit neuen, schmerzhaften Einschnitten die von Neuem drohende Staatspleite verhindern.

Dabei bricht inzwischen die Basis künftiger Rückzahlungen weg: Die Wirtschaft schrumpft um fünf Prozent, gut 16 Prozent Arbeitslose, mehr als eineinhalb Jahresarbeitseinkommen aller Griechen an Staatsschulden.

Mit tausenden gestrichenen Stellen im Staatsdienst,

gekürzten Renten und Steuerbefreiungen

will Athen an die dringend nötigen internationalen Milliardenhilfen kommen.

Hauptsache, die Experten der “Troika” aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank kommen wieder nach Athen und verhandeln weiter.

Eine Demonstrantin ist verzweifelt:

“Dies ist nicht hinnehmbar, Finanzminister Venizelos kündigt ständig neue Maßnahmen an, heute schon wieder. Ich habe eine Tochter, 1 Jahr alt – in was für einer Welt wird sie leben? Die Leute müssen auf die Straße gehen und protestieren.”

Vor der nächsten Riesen-Baustelle warnt der Internationale Währungsfonds bereits:

Bei Banken in der EU stehen wegen der

Euro-Schuldenkrise schätzungsweise 300 Milliarden Euro im Feuer. Eine muss die Europäische Zentralbank (EZB) mit mehr als 300 Millionen Euro refinanzieren – die anderen Banker geben nichts mehr – Kreditklemme.

mit dpa, Reuters, afp, AP

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