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Lagarde sieht Lösungen für Krise in der Eurozone

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Lagarde sieht Lösungen für Krise in der Eurozone

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Angesichts des Jahrestreffens zwischen Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Washington hat IWF-Chefin Christine Lagarde vor den Folgen der weltweiten Finanzkrise gewarnt. In seinem Jahresbericht hatte der IWF der weltweiten Konjunktur bereit ein Plus von nur noch 4 Prozent anstatt wie bisher 4,5 vorausgesagt.

“Die derzeitige wirstchaftliche Situation tritt in eine gefährliche Phase ein”, so Lagarde, “doch es gibt Möglichkeiten, das ist kein Dilemma. Es ist eine Frage des Timings und des Vertrauens; wir brauchen mittel- und langfristig solide Maßnahmen, die helfen, die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren, indem wir Defizite verringern sowie Schulden stabilisieren und schrittweise abbauen. Das ist, was die Volkswirtschaften der Industrieländer zunächst einmal brauchen.”

Das Treffen zwischen IWF und Weltbank wird vor allem von der Schuldenkrise in der Eurozone und der blutarmen US-Konjunktur überschattet. Seitens des IWF hieß es, die Eurozone und die USA könnten angesichts dieser Situation womöglich sogar wieder zurück in die Rezession stürzen. Die EZB solle im Falle schlechter Wachstumszahlen und stabiler Inflation ihren Leitzins senken.