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Papst in Deutschland auf schwieriger Mission

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Papst in Deutschland auf schwieriger Mission

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Papst Benedikt XVI. ist zu seinem viertägigen Deutschlandbesuch eingetroffen.

Dieser gilt als der bislang Schwierigste in seiner Heimat, da er dieses Mal vor allem auch protestantisch geprägte Regionen des Landes besuchen wird.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde auf dem Flughafen Berlin-Tegel von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Bundespräsident Christian Wulff und dessen Gattin begrüßt.

Ein großes Aufgebot an Sicherheitskräften begleitet Benedikt XVI. während seiner Reise, die ihn neben Berlin noch nach Erfurt, Etzelsbach und Freiburg führen wird.

Der Papst-Besuch beginnt politisch, als erster Pontifex wird Benedikt XVI. eine Rede im Bundestag halten, was bei etwa 100 Abgeordneten auf Unverständnis stößt. Sie sehen die Trennung von Staat und Kirche missachtet und wollen der Rede fernbleiben.

Weiterer Höhepunkt des Tages wird die Heilige Messe im Berliner Olympiastadion sein. Dazu werden zehntausende Gläubige erwartet.

Sie werden dann nicht da sein: Papst-Gegner demonstrierten bereits gestern in Berlin – heute wollen rund 20.000 Menschen gegen den Besuch auf die Straße gehen.