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Börsen wieder im Keller

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Börsen wieder im Keller

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Die europäischen Börsen haben auch zum Wochenausklang ihre Talfahrt fortgesetzt. Frankfurt büßte drei Prozent ein, Zürich anderthalb Prozent.

Nach Meinung von Händlern überwogen bei Anlegern erneut die Ängste vor Staatspleiten in Europa. Daran konnten auch starke Worte der G-20 zur Stabilisierung der Weltwirtschaft nichts ändern.

Die Schulden- und Finanzkrise sei alles andere als ausgestanden, sagt Analystin Gabriele Widmann von der Deka Bank in Frankfurt. Dies belaste die Zukunft, denn es werde noch eine lange Zeit dauern, ehe die Probleme gelöst seien.

Zu den Lichtblicken gehörten die Zuwächse der Adidas-Aktie. Das Papier legte nach guten Zahlen und einem angehobenen Branchenausblick um gut zwei Prozent zu.

Der Euro tendierte kaum verändert bei 1,3460 Dollar. Rohöl kostete in London 104,10 Dollar pro Barrel, in New York 78,60 Dollar.