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Israel fürchtet Unruhen bei Scheitern des Palästinenser-Antrags

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Israel fürchtet Unruhen bei Scheitern des Palästinenser-Antrags

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Im Vorfeld des palästinensischen Vorstoßes vor den Vereinten Nationen hat Israel seine Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Auf israelischem Boden sind mehr als 20.000 Polizisten im Einsatz, im Westjordanland wurde das Militär aufgestockt. In Jerusalem ist palästinensischen Männern unter fünfzig der Zugang zum Tempelberg verwehrt.

Vor allem an der Grenzlinie zwischen Israel und dem Westjordanland und in den mehrheitlich von Arabern bewohnten Gegenden wurden Polizeiaufgebot und Kontrollen ausgeweitet.

An einem Grenzübergang zum Westjordanland erklärt einer der palästinensischen Bewohner, der Schritt von Präsident Mahmud Abbas sei gut und mutig für sein Volk, er sei schon lange erwartet worden.

Palästinenserpräsident Abbas will an diesem Nachmittag vor den Vereinten Nationen die Mitgliedschaft eines Staates Palästina beantragen. Es wird befürchtet, dass es zu neuer Gewalt in der Region kommt, falls der Antrag scheitert. Die USA haben bereits ihr Veto im Weltsicherheitsrat angekündigt.