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"Er denkt an künftige Generationen, des palästinensischen und des israelischen Volkes."

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"Er denkt an künftige Generationen, des palästinensischen und des israelischen Volkes."

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Gegensätzlicher könnte die Phalanx derer nicht sein, die den palästinensischen UNO-Aufnahmeantrag ablehnen: Israel, die USA und die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen. Man wolle nicht um einen Staat betteln, so deren Argument. Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri:

“Die Abbas-Rede war eine emotionale Rede, er schaffte es, das Leiden des palästinensischen Volkes zu zeigen.

Aber er hat es nicht geschafft, einen praktischen Weg zu einer Lösung zu finden, weil er eine Verbindung herstellt zwischen dem Antrag auf Anerkennung und einer Rückkehr zu Verhandlungen.”

Viele Bewohner des Gaza-Streifens fanden den Auftritt in der Weltöffentlichkeit dagegen eher gut.

Einer sagt:

“Ich bin 86. Wovon ich träume? Ich will noch die Palästinenser-Fahne über Jerusalem sehen, bevor ich sterbe, eines Tages.”

Ein anderer:

“Ich bin auch für das, was der Palästinenserpräsident gesagt hat….er will die Hoffnungen des palästinensischen Volkes konkretisieren, in einem unabhängigen Staat zu leben. Er denkt an künftige Generationen des palästinensischen Volkes und auch des israelischen Volkes.”

Die Fatah von Mahmud Abbas regiert im Westjordanland. Den Gaza-Streifen kontrolliert seit 2007 die Hamas.