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Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai stirbt an Krebs

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Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai stirbt an Krebs

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Die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ist tot. Sie starb im Alter von 71 Jahren in einem Krankenhaus in Nairobi an Krebs. 2004 hatte Maathai als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis erhalten. Bekannt wurde sie vor allem mit dem “Green Belt Movement”, einer Nicht-Regierungsorganisation, die Maathai 1977 gegründet hatte und die für den Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit kämpft. In Kenia war Maathai als “Mutter der Bäume” bekannt, da sie sich unermüdlich für den Erhalt der Wälder in ihrem Heimatland einsetzte. Zwischen 2003 und 2005 bekleidete sie in Kenia das Amt der Umweltministerin. Sie galt als strenge Kritikerin der Globalisierung.

Aus der “Green-Belt”-Bewegung hieß es, man verliere eine Heldin, die stets versucht habe, die Welt besser zu machen. Wangari Maathai hinterlässt drei Kinder.