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Im Internet: Kampf der "Mademoiselle"

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Im Internet: Kampf der "Mademoiselle"

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Im Internet haben Frankreichs Feministinnen dem altfränkischen “Mademoiselle”, das die unverheiratete Frau von der verheirateten “Madame” unterscheidet, den Kampf angesagt.

www.osezlefeminisme.fr et www.chiennesdegarde.com Auf offiziellen Dokumenten, aber auch als Anrede ganz allgemein auf Briefen, anderen Adressenangaben und Formularen im Französischen gibt es für Frauen jeden Alters neben der “Madame” – mit Ehemann – die “Mademoiselle”. Das finden die modernen Ferministinnen diskriminierend, denn Entsprechendes gibt es für den “Monsieur” natürlich nicht. Und sie verweisen auf das seit 1794 verbriefte Recht für die französische Frau sich mit “Madame” anreden zu lassen – auch wenn sie keinen Ehemann vorweisen kann.

Dass es nicht immer ganz einfach ist, zur Madame zu werden, davon weiß auch die Übersetzerin dieser Zeilen ein persönliches Lied zu singen. Der Mademoiselle mit über 40 müde, hat die Postbank der französischen Post erst nach jahrelangem Insistieren die unverheiratete Mutter zur Madame gemacht, auf der Kreditkarte muss sie weiterhin der alten Jungfer ähnlich (?) als Mademoiselle ihr Dasein fristen. Doch Hilfe naht. Verschiedene Internetseiten erklären jetzt, wie der Mademoiselle der Garaus gemacht werden kann: "Madame ou Madame"
Dazu die genaue Anleitung, was frau tun kann, wenn die Umstellung einfach nicht erfolgen will.

Links: – viedemeuf.fr – La page Facebook


Madame Mademoiselle Clown par osez_le_feminisme