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Neuer Streiktag in Griechenland

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Neuer Streiktag in Griechenland

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Während die Parlamentarier in Athen über weitere umstrittene Sparmaßnahmen abstimmten, legten viele Griechen aus Protest gegen die Massnahmen erneut die Arbeit nieder. Busse, Straßen- und U-Bahnen standen still. Auch die Finanzbeamten schlossen sich dem Streik an. Mit dem Schritt wollen sie gegen die neue Vermögenssteuer protestieren.

Auf den Straßen herrscht Hoffnungslosigkeit. Die Athenerin Maria Voultsou erklärte, leider sei Griechenland bereits bankrott, das könne sie deutlich spüren. Eine Veränderung sei wohl nur noch zum Schlechteren möglich. Etwas Besseres zeichne sich nicht ab. Die Lage in Griechenland sei hoffnungslos.

Von der EU verspricht sich die Regierung in Athen die finanzielle Rettung: Doch Brüssel macht seine Unterstützung von den ungeliebten Einschnitten abhängig, gegen die die Griechen mehr und mehr auf die Straße gehen. Ein Teufelskreis.

Bereits in den vergangenen Tagen waren auf den Straßen Athens lange Staus entstanden, weil viele Beschäftigte wegen der Streiks mit dem eigenen Auto zur Arbeit fuhren.