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Für Griechenland wird es ernst: Troika zurück in Athen

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Für Griechenland wird es ernst: Troika zurück in Athen

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Die Chancen Griechenlands auf eine neue

Hilfszahlung von acht Milliarden Euro steigen. Die EU-Kommission bestätigte die Rückkehr von Experten der Kommission, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der

Europäischen Zentralbank (EZB) nach Athen. Sie sollten die Arbeit an diesem Donnerstag wieder aufnehmen.

Vom Bericht der Troika hängt ab, ob Griechenland die nächste Tranche der Finanzhilfe bekommt.

Sollte das Land indes keine weitere Tranche erhalten, droht binnen weniger Tage die Pleite.

In diesem Fall gehörten auch europäische Banken zu den Verlierern. Mit 42 Milliarden Euro sind Institute aus Frankreich am stärksten in Griechenland engagiert, zumeist durch Staatsanleihen. Deutsche Banken kommen auf 18 Milliarden Euro, britische auf zehn Milliarden.

Doch noch ist es nicht soweit. Im Oktober wird es eine zusätzliche Sitzung der Euro-Finanzminister geben, um im Fall eines positiven Bericht die nächste Auszahlung der Kredittranche freizugeben.

Ein Termin für die Sitzung steht bisher aber nicht fest.

Das Geld stammt aus dem Hilfsprogramm von 110 Milliarden Euro, das die Eurostaaten und der IWF im vergangenen Jahr aufgelegt hatten.