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Anklage spielt Message von lallendem Jackson

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Anklage spielt Message von lallendem Jackson

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Im Prozess gegen den Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, wegen fahrlässiger Tötung hat der erste Zeuge der Anklage ausgesagt.

Der Regisseur von Jacksons Konzerttour, Kenneth Ortega, erklärte, der Star habe bei Proben verwirrt gewirkt. Er habe ihn nach Hause geschickt und sei daraufhin von Doktor Murray angerufen worden.

Ortega sagte: “Er (Murray) war aufgebracht, weil ich Michael nicht erlaubt hatte, zu proben. Er sagte mir, ich solle aufhören, mich als Arzt und Psychiater aufzuspielen und mich stattdessen um die Regie kümmern. Michaels Gesundheit solle ich ihm überlassen.”

Die Anklage präsentierte Fotos und eine Tonaufnahme. Kaum zu verstehen ist die Message, die Jackson einen Monat vor seinem Tod auf dem Handy seines Arztes hinterließ. Jackson spricht langsam und kraftlos und lallt.

Murrays Verteidiger, Edward Chernoff, führte an, der Star habe sich das Narkosemittel Propofol selbst verabreicht, als der Arzt das Zimmer verlassen hatte. Zusammen mit dem vorher eingenommenen Beruhigungsmittel Lorazepam sei diese Mischung tödlich gewesen.

Die Eltern Michael Jacksons sowie fünf seiner Geschwister waren zum ersten Verhandlungstag in Los Angeles im Gerichtssaal. Mit einem Urteil wird in vier bis sechs Wochen gerechnet.