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Nach Taifun "Nesat": Aufräumarbeiten auf den Philippinen

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Nach Taifun "Nesat": Aufräumarbeiten auf den Philippinen

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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern ist der Taifun “Nesat” über die Philippinen hinweggefegt und hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Rund 20 Menschen starben; die meisten wurden von entwurzelten Bäumen oder einstürzenden Häusern erschlagen. Mehr als 30 Menschen werden vermisst.

Nun haben die Aufräumarbeiten begonnen, etwa im Hafen der Hauptstadt Manila, wo zahlreiche Schiffe und Kutter zerstört wurden. Der Fährverkehr musste vorübergehend eingestellt werden. Mittlerweile jedoch haben mehrere öffentliche Dienste den Betrieb wieder aufgenommen, so etwa der Nahverkehr, und in einigen Stadtteilen wurde die zuvor unterbrochene Stromversorgung wieder hergestellt. Die meisten Schulen blieben jedoch geschlossen und vor allem im Norden der Philippinen sind mehrere Ortschaften nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten.

Die Zahl jener, die keine Dach über dem Kopf mehr haben, geht in die Tausende. Mehr als 50.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen; sie wurden in Notunterkünften untergebracht. Manche Bauern wissen kaum mehr weiter, denn die Wasserfluten zerstörten auch viele Reisfelder, die kurz vor der Ernte standen.