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Kann man "Frieden" lehren - und lernen?

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Kann man "Frieden" lehren - und lernen?

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Es ist kein Unterrichtsfach, doch pädagogische Wege, Frieden zu vermitteln, gibt es viele:

Die regierungsunabhängige Organisation “Creativity for Peace” lädt palästinensische und israelische Mädchen ins Sommerlager in den Südwesten der USA ein, damit sie dort die jeweils “andere Seite” im Nahostkonflikt kennenlernen und Ängste und Vorurteile abbauen.

Eine Initiative, um die künftige Elite heranzuziehen, die vielleicht einmal anders mit dem Konflikt umgeht und dazu beiträgt, einen Ausweg zu finden.

Ein Training für “Friedensstifter” bietet die UN-Agentur UNITAR. Offiziellen und Repräsentanten von Konfliktparteien wird vermittelt, dass es nicht nur auf Worte, sondern auf Körpersprache und regionale Verhaltensregeln ankommt.

Und dass ein Konflikt leichter gelöst werden kann, wenn beide Seiten etwas dabei gewinnen, statt den üblichen kompetitiven Ansatz zu wählen, bei dem eine Partei über die andere siegt. Wir sprachen darüber mit Trisha Riedy, die das Programm managt und die Teilnehmer ausbildet.

Konflikte bewältigen durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Jugend – darum geht es am Großen Prespa-See im Dreiländereck Griechenland-Mazedonien-Albanien.

Der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien wirkt sich sogar auf das Projekt aus, das Jugendliche aus den Anrainerstaaten zusammenbringt, um gemeinsam über die Zukunft ihrer Region nachzudenken – und Grenz- und Identitätsstreitigkeiten beizulegen.