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Spannung im Jackson-Prozess

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Spannung im Jackson-Prozess

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Am zweiten Tag im Prozess gegen Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray haben Jacksons Bodyguard und sein persönlicher Assistent ausgesagt. Die Anklage wirft Murray “grobe Fahrlässigkeit” vor.

Der 58-Jährige habe den Musiker mit einer Medikamentenüberdosis getötet.

“Als sie um das Bett herumgingen, was machte Conrad Murray da?”, fragte Staatsanwalt David Walgren. Der Bodyguard erklärte: “Er war dabei, eine Wiederbelebung durchzuführen. Er schien sehr nervös und schwitzte und war dabei, diese Herzmassage zu machen.”

In der Todesnacht sollen auch Jacksons Kinder vor Ort gewesen sein. Michael Jacksons Assistent berichtete, er habe eine panische Nachricht von Jacksons Leibarzt erhalten. “Er sagte, Jackson reagiere schlecht. Ich weiß nicht, was man denken soll, wenn man hört, jemand reagiert schlecht. Ich denke nicht, irgendetwas Schlimmes. Ich wurde auch nicht dazu aufgefordert, den Notarzt zu rufen. Murray sagte mir, was zu tun sei und ich machte dass, was er mir sagte.”

Nach Angaben der Gerichtsmediziner führte eine “akute Vergiftung” mit dem Narkosemittel Propofol zum Tod des “King of Pop”. Mit einem Urteil wird in vier bis sechs Wochen gerechnet.