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Terrorpläne gegen Kapitol und Pentagon: US-Bürger als "Feinde Allahs"

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Terrorpläne gegen Kapitol und Pentagon: US-Bürger als "Feinde Allahs"

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In den USA laufen nach der Festnahme des 26-jährigen Terrorverdächtigen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Polizei durchsuchte jenes Haus, in dem Rezwan Ferdaus mit seinen Eltern gelebt hatte. Der diplomierte Physiker war am Mittwoch verdeckten Ermittlern in die Falle gegangen, die er für hochrangige Al-Kaida-Mitglieder gehalten hatte. Entsprechend detailliert hatte er sie über sein Vorhaben informiert, mit Hilfe von ferngesteuerten und mit Sprengstoff gefüllten Modellflugzeugen das Pentagon und das Kapitol anzugreifen und anschließend auf die fliehenden Menschen zu schießen. In der Anklageschrift heißt es, er habe im Jahr 2010 mit der Planung der Anschläge begonnen.

Im Juni war Ferdaus von seiner Heimatstadt Ashland nach Washington gereist, um die Lage zu überprüfen und Fotos seiner Anschlagsziele zu machen. Das Pentagon bezeichnete er in Gesprächen mit den Ermittlern als „Kopf und Herz der Schlange“, die US-Bürger sah er als Feinde Allahs. Zudem erklärte er offenbar, in früheren Zeiten habe Gott böse Zivilisationen mit Naturkatastrophen bestraft, heute strafe er durch die Hand von Terroristen.