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Ig-Nobelpreis: Käfer stehen auf Sex mit Bierflaschen

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Ig-Nobelpreis: Käfer stehen auf Sex mit Bierflaschen

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Alles, was man schon immer nicht wissen wollte, ist einen Ig-Nobelpreis wert: Der alternative Nobelpreis für die kuriosesten, vielleicht nicht immer brauchbaren Erkenntnisse und Entdeckungen wurde am Donnerstagabend an der renommierten Harvard-Universität vergeben.

Ig-Nobel ist abgeleitet vom englischen Wort für “schmachvoll”, “unehrenhaft”. Seit gut zwei Jahrzehnten gibt es die Preise, die erst zum Lachen und dann zum Denken anregen sollen.

Den Preis für Chemie heimste ein japanisches Team ein, das herausfand, welche Dosis von japanischem Meerrettich man braucht, um jemanden bei Feueralarm zu wecken.

Einer der Teamkollegen würdigte bei Entgegennahme des Preises seine Testpersonen:

Der Preis sei ein Geschenk an sie, die im Testraum schliefen und durch beißenden Geruch halb erstickt wurden, mit Tränen und Husten. Er schätze ihren Mut und ihre Mitarbeit. Die nächste Mission sei, das Potenzial des Sprays zu maximieren, etwa, um Fußgeruch in Schuhen zu mindern.

Ebenfalls preiswürdig im Fach Biologie: die Erkenntnis zweier Forscher, dass australische Käfermännchen von den Rundungen von Bierflaschen zum Kopulieren angeregt werden.

Im Fach Mathematik wurden mehrere Universitäten ausgezeichnet, die vergeblich das Ende der Welt vorhersagten.

Den Friedens-Ig-Nobelpreis erhielt der Bürgermeister der litauischen Hauptstadt Vilnius, der in einem Fernsehspot auf drastische Art zeigte, wie man das Problem falsch geparkter Autos ganz friedlich lösen kann: Indem er mit einem Panzerwagen drüberfuhr…