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Lockerungen für Fukushima: Rückkehrwillige gesucht

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Lockerungen für Fukushima: Rückkehrwillige gesucht

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Rund um das Unglücksgebiet im japanischen Fukushima wird der Zugang wieder erleichtert. Dabei geht es um den Umkreis zwischen zwanzig und dreißig Kilometern: Dort gab es keine Zwangsevakuierung, aber die Hälfte der sechzigtausend Menschen haben sich trotzdem in Sicherheit gebracht.

Jetzt dürfen Kinder und schwangere Frauen wieder zurück in dieses Gebiet, ein gutes halbes Jahr nach der Havarie in einem der Kernkraftwerke von Fukushima. Damit sollen auch die Schulen wieder öffnen und weitere Schritte zur Normalität folgen.

“Das wäre ja schön”, sagt eine Frau in der Stadt Minamisoma, “wenn die Entseuchung abgeschlossen wäre und der Strahlungspegel sinken würde. Aber die Strahlung ist ja so geblieben: Ich finde diese Lockerung jetzt nicht sehr verheißungsvoll.”

Vieles ist in den betroffenen Gemeinden getan worden, wie zum Beispiel verseuchte Erde abzutragen. Was mögliche Langzeitschäden angeht, herrscht aber Ungewissheit. Bisher ist auch unklar, wieviele Einwohner tatsächlich wieder zurückkehren wollen und bereit sind, ein neues Leben an altem Ort zu beginnen.