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Rumänien fordert von Nokia Subventionen zurück

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Rumänien fordert von Nokia Subventionen zurück

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Nach Nokias Beschluss, sein Handy-Werk in Rumänien zu schließen, fordert der rumänische Staat Zuschüsse zurück. Es geht um Subventionen über 20 Millionen Euro, mit denen Nokia seiner Zeit aus dem westdeutschen Bochum ins rumänische Cluj gelockt worden war.

Ein Vertreter des Regionalrats erklärte, von rumänischer Seite seien alle Vertragsverpflichtungen eingehalten worden.

Wenn jetzt Nokia Probleme habe, müssten alle Schritte geprüft werden.

Nach Angaben aus Kreisen der Regionalregierung von Cluj interessiert sich der deutsche Maschinenbauer Bosch für eine Übernahme des bisherigen Nokia-Standorts. Bosch ist seit langem ein Investor in Rumänien und verfügt über drei Standorte.

Nokia hatte erklärt, seine Fabrik in Cluj bis zum Jahresende schließen zu wollen. Dicht machen will Nokia zudem seine Vertriebsaktivitäten in Bonn in Deutschland sowie in Malvern, Pennsylvania, in den USA.