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Ayatollah verteufelt Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten

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Ayatollah verteufelt Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten

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Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Khamenei, ist einmal mehr gegen Israel zu Feld gezogen: Bei einer internationalen Konferenz zur Palästinafrage in Teheran sprach er sich gegen eine Zwei-Staaten-Lösung mit Israel und Palästina aus. Damit erkenne man Israel an, was der Iran nicht tut. Der Ayatollah bezeichnete Israel in seiner Rede als “Krebsgeschwür”.

Vorübergehend seien zwei Staaten vielleicht eine Lösung, aber nicht langfristig: “Wenn das palästinensische Volk es schafft, einen Teil Palästinas zu befreien und seine Angelegenheiten mit einer gewählten Regierung zu regeln, wie bereits im Gazastreifen, muss es dies natürlich tun. Aber man darf nicht das Endziel aus den Augen verlieren”, so Ayatollah Khamenei, also Palästina auf dem gesamten Territorium, ohne einen israelischen Staat.

Die Regierung im Westjordanland unterschlug er mit diesen Worten – der Iran steht hinter der Hamas im Gazastreifen. Palästinenserpräsident Abbas hat bei den Vereinten Nationen einen Sitz für die Palästinensergebiete, aber in Anerkennung Israels beantragt. Am Freitag beriet erstmals der Prüfungsausschuss des UN-Sicherheitsrates darüber.