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Hätte Jackson in letzter Minute gerettet werden können?

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Hätte Jackson in letzter Minute gerettet werden können?

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Michael Jackson schien schon tot, als die Rettungssanitäter kamen. Im Prozess gegen seinen Arzt Conrad Murray sagte ein Sanitäter aus, dass sie fünf Minuten nach dem Notruf an Jacksons Bett eingetroffen und optimistisch gewesen seien, doch habe der Patient blass, mit kalter Haut und ohne sichtbare Herzkurve dagelegen.

Die Fragen, ob Dr. Murray ihm jemals gesagt habe, dass er Michael Jackson das Betäubungsmittel Propofol verabreicht habe, oder das Medikament überhaupt erwähnt habe, verneinte der Sanitäter. Murray habe angegeben, Jackson nur ein Schlafmittel verabreicht zu haben.

Darauf pocht auch die Verteidigung: Jackson habe sich selbst die tödliche Überdosis verabreicht. Die Anklage versucht hingegen nachzuweisen, dass Murray dem Popstar Propofol gab und zu spät um Hilfe rief.

Ein Leibwächter hatte tags zuvor vor Gericht erklärt, Murray habe ihn an Jacksons Bett angewiesen, Medikamente wegzupacken, bevor der Notruf abgegeben worden sei. Medienberichten zufolge sagte zudem ein Kardiologe als Zeuge in dem Prozess aus, der Arzt habe einen billigen Herzmonitor eingesetzt, der nicht für die dauerhafte Beobachtung geeignet sei. Ein teureres Gerät hätte demnach früher Alarm geschlagen.