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Marsch gegen den Kapitalismus in Manhattan

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Marsch gegen den Kapitalismus in Manhattan

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Mehr als tausend Kapitalismusgegner und Wallstreet-Besetzer sind am Freitag wieder durch Manhattan gezogen, um gegen die ungerechte Verteilung der Profite und die Machenschaften in der Wirtschaft zu demonstrieren.

Der Protest richtete sich diesmal auch gegen das harte Vorgehen der New Yorker Polizei bei einer ähnlichen Demonstration vor einer Woche, bei der mehr als 80 Demonstranten festgenommen worden waren. Diesmal blieb es friedlich.

“Die Wirtschaft stürzt rund um uns herum ab, manche Leute verhungern, andere haben keinen Job – auf den Straßen von Manhattan sieht man jetzt mehr Obdachlose, als man sich je vorstellen konnte”, klagt eine Demonstrantin. “Amerika denkt irrigerweise, uns geht’s gut – aber uns geht es nicht gut. Und mehr Leute sollten wie wir protestieren für unsere Rechte und das, was uns zusteht als Mensch.”

Neben den regelmäßig wiederkehrenden Demonstrationen kampieren seit zwei Wochen etliche von ihnen in einem Park in Manhattan. Bürgermeister Bloomberg sieht – noch – darüber hinweg: Die Bürger hätten das Recht zum Protest, solange sie andere nicht störten.