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Sarkozy will zu Merkel - Carla Bruni hochschwanger in Paris

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Sarkozy will zu Merkel - Carla Bruni hochschwanger in Paris

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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat angekündigt, er wolle “in den kommenden Tagen” nach Berlin reisen, um zusammen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel die eingeleiteten Maßnahmen zur Rettung Griechenlands zu beschleunigen. Seine hochschwangere Frau, Carla Bruni-Sarkozy, soll allerdings – ebenfalls “in den kommenden Tagen” – in Paris das gemeinsame Baby gebären. Die Wirtschaftskrise interessiere sie in ihrer momentanen Verfassung nicht, sagte Bruni.

Sarkozy erklärte, der Fall Griechenlands wäre der Fall Europas. Es gebe eine moralische Pflicht, Griechenland zu helfen, aber auch eine Pflicht aus wirtschaftlicher Hinsicht. Griechenland fallen zu lassen sei nicht möglich.

Bei seinem Besuch in Paris bekräftigte der griechische Ministerpräsident Giorgios Papandreou die Entschlossenheit seiner Regierung, alle Verpflichtungen genau einzuhalten. Das griechische Volk sei entschlossen, die nötigen Veränderungen vorzunehmen und Opfer zu bringen.

Vor Journalisten betonte Papandreou, Griechenland werde durch die Reformen zu einem sozial ausgewogenen wettbewerbsfähigen und transparenten Staat.

Während der griechische Regierungschef in Paris Besserung gelobte, demonstrierten seine Landsleute in der Heimat gegen die Sparpläne.

Deutschland und Frankreich zählen zu den Ländern mit den größten finanziellen Hilfsbeiträgen zur Stärkung Griechenlands.